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Freitag, 6. August 2004
Kiwis - ueberall Kiwis!!!
Halloele!
Da bin ich mal wieder. Versuche mich erneut an einem Kurzreport, denn Internet kostet unterwegs ja GELD - das ist genau das, was mir momentan so durch die Finger rinnt, dass es schon angsteinfloessend ist.
Anyway. Ich war also in Neuseeland. Dem Land der Hobbitse, der Geysiere, der gewundenen Strassen - und der Kiwis. Alles ist hier Kiwi: Die Menschen, die Voegel (ohne Fluegel - darf man sowas eigentlich noch Vogel nennen? ist eigentlich mehr ein Federball mit Schnabel und 2 Fuessen...) und die Fruechte natuerlich. Sie sprechen komisch, sind aber sehr nett, die Menschen dort (nicht die Voegel). Und das Land ist einfach nur schoen. Und das sage ich, die ich im Winter da war! Wie mag es da nur im Sommer sein???
Zunaechst war ich also in Auckland. Witziges Hostel ("The Fat Camel") und gleich ein paar Jungs in meinem Dorm-Apartment kennengelernt. Mit einem hab ich mich so gut verstanden, dass uns Leute gefragt haben, ob wir zusammen reisen - da kannten wir uns grad 24 Stunden. Sehr witzig. Er ist dann irgendwann auf die Suedinsel geflogen, zu seiner Freundin. Aber man hat sich ja ein Handy zugelegt und kann in Kontakt bleiben...
Gleiches hab ich auch mit George gemacht, ein anderes Juengelchen aus dem gleichen Hostel. Englaender (o.g. Herr namens Jae ist Ami). Dann hab ich mir ein Auto gemietet und bin froehlich ueber die Nordinsel gegurkt. Bin in Hobbiton gewesen, dann in Rotorua bei den Geysieren und den Maoris, dann in Gisbourne in einen jungen Mann gerannt, den ich schon vom Grand Canyon kannte (klein ist die Welt), dann in Taupo ein Maedel wiedergetroffen, mit der ich in Rotorua grad mal 10 Minuten geredet hatte (Gayle) und die sich dann gefreut hat wie ein Kind mich wiederzusehen, durch sie ein anderes Maedel kennengelernt (Jaime) und die dann mit nach Wellington genommen, wo ich nun wieder in das Hostel eingecheckt habe, in dem George abgestiegen war. Koennen mir noch alle folgen?
In Wellington haben wir ein wenig halt gemacht und uns von Gayle verabschiedet, die nach Australien zurueck musste. Da plant man doch am Besten gleich mal das naechste Treffen, denn da will man ja auch noch hin... George und Jaime sind dann in meinem Auto mit mir auf die Suedinsel gefahren. Und in rekordverdaechtigen 2 Wochen haben wir fast die ganze Suedinsel umfahren. Inklusive einem kurzen Besuch des Abel Tasman und des Franz-Josef-Gletschers, dem Versuch, sich in Queenstown noch einige Herr-der-Ringe-Lokationen anzusehen und einem Besuch bei dem lieben Jae und seiner Freundin in Dunedin (Schottland-Town - da sieht alles aus wie in Schottland, sogar die Strassen sind benannt wie die in Edinburgh - nur ein Restaurant mit Namen "Octoberfest" passt nicht ganz ins Bild...).
In Christchurch habe ich dann George aus dem Wagen geworfen. Kleiner Scherz. Das war seine Endstation, er wollte da Arbeit suchen. Jaime und ich sind weiter nach Kaikoura zum Wale gucken. Auf dem Boot bin ich dann stumpf noch jemandem begegnet, den ich aus Flagstaff (also dem Grand Canyon) kannte. Dann hab ich Jaime in Blenheim abgesetzt, wo sie nun ihrerseits Arbeit finden wollte. Allein auf die (schweineteure) Faehre und in einer huebschen Nachtfahrt mit ein paar wenigen frostigen Stunden Schlaf im Auto bin ich dann bei den Waitomo Caves angekommen. Dort hab ich mir eine Gluehwuermchenhoehle angesehen und danach die "Kiwi Culture Show" - sehr interessant und lustig ist das Farmerleben, kann ich da nur sagen.
Auf dem Weg ins Northland (die Spitze oberhalb von Auckland) hab ich dann noch Sabrina aufgesammelt, eine Schweizerin, die ich aus Wellington kannte. Ein weiterer Rekord trieb uns innerhalb von 2 Tagen an die Nordspitze und wieder zurueck nach Auckland, wo ich nach 31 Tagen den kleinen silbernen Honda mit Links-Gangschaltung wieder abgegeben habe. Ein tapferes kleines Auto, das uns brav ueber 6303 km Kiwiland kutschiert hat!
Und dann - ja, dann sass ich im Flieger nach Melbourne, Australien. Und wie immer ist das eine Story fuer ein anderes Mal...
Bis in Baelde, Ihr Lieben
(heute ist das ein Gruss aus der waermenden Sonne Australiens!)
Da bin ich mal wieder. Versuche mich erneut an einem Kurzreport, denn Internet kostet unterwegs ja GELD - das ist genau das, was mir momentan so durch die Finger rinnt, dass es schon angsteinfloessend ist.
Anyway. Ich war also in Neuseeland. Dem Land der Hobbitse, der Geysiere, der gewundenen Strassen - und der Kiwis. Alles ist hier Kiwi: Die Menschen, die Voegel (ohne Fluegel - darf man sowas eigentlich noch Vogel nennen? ist eigentlich mehr ein Federball mit Schnabel und 2 Fuessen...) und die Fruechte natuerlich. Sie sprechen komisch, sind aber sehr nett, die Menschen dort (nicht die Voegel). Und das Land ist einfach nur schoen. Und das sage ich, die ich im Winter da war! Wie mag es da nur im Sommer sein???
Zunaechst war ich also in Auckland. Witziges Hostel ("The Fat Camel") und gleich ein paar Jungs in meinem Dorm-Apartment kennengelernt. Mit einem hab ich mich so gut verstanden, dass uns Leute gefragt haben, ob wir zusammen reisen - da kannten wir uns grad 24 Stunden. Sehr witzig. Er ist dann irgendwann auf die Suedinsel geflogen, zu seiner Freundin. Aber man hat sich ja ein Handy zugelegt und kann in Kontakt bleiben...
Gleiches hab ich auch mit George gemacht, ein anderes Juengelchen aus dem gleichen Hostel. Englaender (o.g. Herr namens Jae ist Ami). Dann hab ich mir ein Auto gemietet und bin froehlich ueber die Nordinsel gegurkt. Bin in Hobbiton gewesen, dann in Rotorua bei den Geysieren und den Maoris, dann in Gisbourne in einen jungen Mann gerannt, den ich schon vom Grand Canyon kannte (klein ist die Welt), dann in Taupo ein Maedel wiedergetroffen, mit der ich in Rotorua grad mal 10 Minuten geredet hatte (Gayle) und die sich dann gefreut hat wie ein Kind mich wiederzusehen, durch sie ein anderes Maedel kennengelernt (Jaime) und die dann mit nach Wellington genommen, wo ich nun wieder in das Hostel eingecheckt habe, in dem George abgestiegen war. Koennen mir noch alle folgen?
In Wellington haben wir ein wenig halt gemacht und uns von Gayle verabschiedet, die nach Australien zurueck musste. Da plant man doch am Besten gleich mal das naechste Treffen, denn da will man ja auch noch hin... George und Jaime sind dann in meinem Auto mit mir auf die Suedinsel gefahren. Und in rekordverdaechtigen 2 Wochen haben wir fast die ganze Suedinsel umfahren. Inklusive einem kurzen Besuch des Abel Tasman und des Franz-Josef-Gletschers, dem Versuch, sich in Queenstown noch einige Herr-der-Ringe-Lokationen anzusehen und einem Besuch bei dem lieben Jae und seiner Freundin in Dunedin (Schottland-Town - da sieht alles aus wie in Schottland, sogar die Strassen sind benannt wie die in Edinburgh - nur ein Restaurant mit Namen "Octoberfest" passt nicht ganz ins Bild...).
In Christchurch habe ich dann George aus dem Wagen geworfen. Kleiner Scherz. Das war seine Endstation, er wollte da Arbeit suchen. Jaime und ich sind weiter nach Kaikoura zum Wale gucken. Auf dem Boot bin ich dann stumpf noch jemandem begegnet, den ich aus Flagstaff (also dem Grand Canyon) kannte. Dann hab ich Jaime in Blenheim abgesetzt, wo sie nun ihrerseits Arbeit finden wollte. Allein auf die (schweineteure) Faehre und in einer huebschen Nachtfahrt mit ein paar wenigen frostigen Stunden Schlaf im Auto bin ich dann bei den Waitomo Caves angekommen. Dort hab ich mir eine Gluehwuermchenhoehle angesehen und danach die "Kiwi Culture Show" - sehr interessant und lustig ist das Farmerleben, kann ich da nur sagen.
Auf dem Weg ins Northland (die Spitze oberhalb von Auckland) hab ich dann noch Sabrina aufgesammelt, eine Schweizerin, die ich aus Wellington kannte. Ein weiterer Rekord trieb uns innerhalb von 2 Tagen an die Nordspitze und wieder zurueck nach Auckland, wo ich nach 31 Tagen den kleinen silbernen Honda mit Links-Gangschaltung wieder abgegeben habe. Ein tapferes kleines Auto, das uns brav ueber 6303 km Kiwiland kutschiert hat!
Und dann - ja, dann sass ich im Flieger nach Melbourne, Australien. Und wie immer ist das eine Story fuer ein anderes Mal...
Bis in Baelde, Ihr Lieben
(heute ist das ein Gruss aus der waermenden Sonne Australiens!)
Around the World | ramirez um 11:36h | no ticket | add a ticket?
Freitag, 16. Juli 2004
Zwischenvermerk
Jaja, ich weiss, ich war nicht besonders oft hier in den letzten paar Wochen. Muss mich dafuer massig entschuldigen. Ist alles nicht so einfach.
Also hier ein kleiner Kurzreport:
Nach New Orleans war ich in Texas. San Antonio und El Paso. Beides nicht besonders aufregend. El Paso war okay, man konnte fuer 1 Tag kurz mal nach Mexiko rueberstratzen und ein wenig billig in Mittelamerika shoppen gehen. Ansonsten langweilig wie einer Waschmaschine beim Schleudern zuzugucken.
Dann ging's nach Albuquerque, wo auch nicht der Baer los war, wo ich aber in einem schnuckeligen Hostel untergebracht war und Freundschaften geschlossen habe. Santa Fe war wieder mehr zum Angucken weil alles Adobe Bauten. ALLES! Keine Ausnahmen!
Dann ging's nach Flagstaff und von da an wurd es richtig gut. Grand Canyon, eine Tour auf dem Pferderuecken durch Monument Valley, Sedona... Dazu ein sensationelles Hostel mit sensationellen Leuten (vor allem einem sehr abschreckend aussehenden Schotten, der sich als super Kumpel entpuppte und den Laden da in Schwung gebracht hat).
Next destination: Las Vegas. Ein paar Dollar in die Slot Machines gesteckt, ein paar mehr rausgeholt und davon eine Runde Burger im Burger King bezahlt. Also, eine Runde fuer mich, mehr war nicht drin. Viel beim Blackjack zugeguckt aber nie getraut zu spielen. Geld ist zu schnell einfach weg. Dafuer viele, viele bunte Bauten gesehen - Disney World fuer Erwachsene. Unfassbar, was die da hingesetzt haben. So viele Details, so viel Geld, so bunt... Dazu nette Leute im Hostel, einige nette Aktionen wie Party Busse, die den Strip rauf und runter fahren, und mein Geburtstag, gefeiert in einer Bar mit vielen von jungen Herren bezahlten Drinks. Dazu ist auch extra eine Freundin aufgetaucht, die ich in San Antonio kennengelernt habe und die mich anschliessend nach Death Valley und Yosemite National Park mitgenommen hat. Huebsch alles, sehr huebsch!
Got lucky, fand eine Mitfahrgelegenheit nach San Francisco. Wieder ein tolles Hostel mit vielen organisierten Events, wie einem Pub Crawl zum Beispiel, wegen dem ich mir fast den Alkohol abgewoehnt haette. Aber nur fast. Alcatraz gesehen, Cable Car gefahren, auf einem mexispanischen Karnival gewesen (Strassenfest sagt man daheim) ... lots of fun!
Shuttle nach L.A. genommen weils Budget schon ueberschritten war (wollte ja eigentlich ein Auto mieten und die Westkueste entlang fahren...) und in ein Hostel in Hollywood eingebucht, das leider eine superbillige Bar hatte. Flasche Bier fuer 1 Dollar... Sehr toedlich. Universal Studios begutachtet, im Chinese Theatre den neuen Harry Potter gesehen und in einem anderen Kino (in dem Robbie Williams ein und aus geht - ein schwedisches Paerchen hat ihn getroffen!!!) Shrek 2 gesehen (aber nicht Robbie... :'((( ). Dafuer aber Vin Diesel und Jason Isaaks und Marc Blucas gesehen auf dem roten Teppich vor der Premiere von "Riddick" (wir waren grad zufaellig in der Naehe des Kinos!). In einer sehr merkwuerdigen Fernsehaufzeichnung Publikum gewesen - und ansonsten nur gesoffen. Der dicke Kater kam ausgerechnet an dem Tag, an dem ich nach Neuseeland ausgeflogen bin.
Und diese Geschichte steht dann auf einem anderen Blatt, denn jetzt muss ich wirklich los. Man hat ja so seine Termine. Is ja nicht so, dass ich zum Spass hier bin, gell?!
Ich hoffe, das hat Euren Wissensdurst vorerst gestillt!
Viele liebe Gruesse an Euch alle - vom anderen Ende der Erdkugel, wo es etwas kalt und schaebbig ist!
Also hier ein kleiner Kurzreport:
Nach New Orleans war ich in Texas. San Antonio und El Paso. Beides nicht besonders aufregend. El Paso war okay, man konnte fuer 1 Tag kurz mal nach Mexiko rueberstratzen und ein wenig billig in Mittelamerika shoppen gehen. Ansonsten langweilig wie einer Waschmaschine beim Schleudern zuzugucken.
Dann ging's nach Albuquerque, wo auch nicht der Baer los war, wo ich aber in einem schnuckeligen Hostel untergebracht war und Freundschaften geschlossen habe. Santa Fe war wieder mehr zum Angucken weil alles Adobe Bauten. ALLES! Keine Ausnahmen!
Dann ging's nach Flagstaff und von da an wurd es richtig gut. Grand Canyon, eine Tour auf dem Pferderuecken durch Monument Valley, Sedona... Dazu ein sensationelles Hostel mit sensationellen Leuten (vor allem einem sehr abschreckend aussehenden Schotten, der sich als super Kumpel entpuppte und den Laden da in Schwung gebracht hat).
Next destination: Las Vegas. Ein paar Dollar in die Slot Machines gesteckt, ein paar mehr rausgeholt und davon eine Runde Burger im Burger King bezahlt. Also, eine Runde fuer mich, mehr war nicht drin. Viel beim Blackjack zugeguckt aber nie getraut zu spielen. Geld ist zu schnell einfach weg. Dafuer viele, viele bunte Bauten gesehen - Disney World fuer Erwachsene. Unfassbar, was die da hingesetzt haben. So viele Details, so viel Geld, so bunt... Dazu nette Leute im Hostel, einige nette Aktionen wie Party Busse, die den Strip rauf und runter fahren, und mein Geburtstag, gefeiert in einer Bar mit vielen von jungen Herren bezahlten Drinks. Dazu ist auch extra eine Freundin aufgetaucht, die ich in San Antonio kennengelernt habe und die mich anschliessend nach Death Valley und Yosemite National Park mitgenommen hat. Huebsch alles, sehr huebsch!
Got lucky, fand eine Mitfahrgelegenheit nach San Francisco. Wieder ein tolles Hostel mit vielen organisierten Events, wie einem Pub Crawl zum Beispiel, wegen dem ich mir fast den Alkohol abgewoehnt haette. Aber nur fast. Alcatraz gesehen, Cable Car gefahren, auf einem mexispanischen Karnival gewesen (Strassenfest sagt man daheim) ... lots of fun!
Shuttle nach L.A. genommen weils Budget schon ueberschritten war (wollte ja eigentlich ein Auto mieten und die Westkueste entlang fahren...) und in ein Hostel in Hollywood eingebucht, das leider eine superbillige Bar hatte. Flasche Bier fuer 1 Dollar... Sehr toedlich. Universal Studios begutachtet, im Chinese Theatre den neuen Harry Potter gesehen und in einem anderen Kino (in dem Robbie Williams ein und aus geht - ein schwedisches Paerchen hat ihn getroffen!!!) Shrek 2 gesehen (aber nicht Robbie... :'((( ). Dafuer aber Vin Diesel und Jason Isaaks und Marc Blucas gesehen auf dem roten Teppich vor der Premiere von "Riddick" (wir waren grad zufaellig in der Naehe des Kinos!). In einer sehr merkwuerdigen Fernsehaufzeichnung Publikum gewesen - und ansonsten nur gesoffen. Der dicke Kater kam ausgerechnet an dem Tag, an dem ich nach Neuseeland ausgeflogen bin.
Und diese Geschichte steht dann auf einem anderen Blatt, denn jetzt muss ich wirklich los. Man hat ja so seine Termine. Is ja nicht so, dass ich zum Spass hier bin, gell?!
Ich hoffe, das hat Euren Wissensdurst vorerst gestillt!
Viele liebe Gruesse an Euch alle - vom anderen Ende der Erdkugel, wo es etwas kalt und schaebbig ist!
Around the World | ramirez um 13:28h | 5 tickets | add a ticket?
Mittwoch, 5. Mai 2004
New Orleans - The Big Easy
Do you like Jazz?
Ich bin ja eigentlich kein grosser Jazz-Fan. Aber der Jazz gehoert zur Stadt wie die Biene zur Blume. (Netter Vergleich, gell?)
New Orleans ("Nu Orl'ns") ist eine Stadt in der es viel zu entdecken gibt. Das French Quarter und die Mississippi-Promenade am Tage (shoppen, Artisten und Kuenstlern zusehen, einfach chillen) und die beruehmte Bourbon Street des Nachts. Alle drehen voellig ab, Maedels liften ihre Shirts fuer billige Perlenketten und Musik droehnt aus jeder Kneipe - aus jeder 2. live. Waehrend der Festivals spielen ueberall Bands - in den Parks, auf der Promenade, auf der Strasse.
Aber auch Sightseeing ist angesagt. Touren werden massig angeboten - sogenannte "Walking Tours". Da muss man sich halt klar werden, was man will. Auf jeden Fall mit Tourguide sollte man sich den Friedhof
St. Louis Cemetery No.1
ansehen, wo das Grab von Voodoo-Queen Marie Laveaux ist und wo ein paar Szenen von Easy Rider gedreht wurden (leider ohne Erlaubnis und da die Szenen selbst wohl halb New Orleans aufgeregt haben duerfen dort keine Filme mehr gedreht werden). Nicht zu empfehlen ist die Tour durch den Garden District, zumindest nicht mit der Tour, die mir ans Herz gelegt wurde. Man kann sich das besser selbst angucken und Anne Rice zieht eh grad aus, also muss man auch nicht mehr unbedingt wissen, wo die so gehaust hat... Man verpasst damit zwar auch die Tour ueber die
Lafayette Cemetery
wo Lestats Grab steht (also das Grab, das Anne Rice als seines auserkoren hat, versteht sich), aber es gibt Schlimmeres. Viele Infos waehrend der Tour sind eh die selben wie in St. Louis No. 1.
Es gibt auch Ghost Touren oder Nachttouren mit dem Titel "Witchcraft and Wizardry", aber die hab ich leider verpasst - zu viel los im Hostel, zu viele Parties, zu viel Spass ohne Touren.
Das Hostel heisst uebrigens "India House" und ist sicherlich nicht das Sauberste (aber den deutschen Standard darf man hier eh nicht anlegen) aber es ist definitiv sehr lebendig, man lernt in null komma nix Leute kennen und hat eigentlich immer mehrere Optionen, was man grad machen moechte.
Und wenn man gern mal auf den Mississippi moechte - es gibt eine 5-Minuten-Faehre nach Algiers Point, die ist absolut gratis. Wer muss da noch auf einen teuren Schaufelraddampfer, wenn man auch so auf dem Mississippi den Sonnenuntergang geniessen kann?
Ich bin ja eigentlich kein grosser Jazz-Fan. Aber der Jazz gehoert zur Stadt wie die Biene zur Blume. (Netter Vergleich, gell?)
New Orleans ("Nu Orl'ns") ist eine Stadt in der es viel zu entdecken gibt. Das French Quarter und die Mississippi-Promenade am Tage (shoppen, Artisten und Kuenstlern zusehen, einfach chillen) und die beruehmte Bourbon Street des Nachts. Alle drehen voellig ab, Maedels liften ihre Shirts fuer billige Perlenketten und Musik droehnt aus jeder Kneipe - aus jeder 2. live. Waehrend der Festivals spielen ueberall Bands - in den Parks, auf der Promenade, auf der Strasse.
Aber auch Sightseeing ist angesagt. Touren werden massig angeboten - sogenannte "Walking Tours". Da muss man sich halt klar werden, was man will. Auf jeden Fall mit Tourguide sollte man sich den Friedhof
St. Louis Cemetery No.1
ansehen, wo das Grab von Voodoo-Queen Marie Laveaux ist und wo ein paar Szenen von Easy Rider gedreht wurden (leider ohne Erlaubnis und da die Szenen selbst wohl halb New Orleans aufgeregt haben duerfen dort keine Filme mehr gedreht werden). Nicht zu empfehlen ist die Tour durch den Garden District, zumindest nicht mit der Tour, die mir ans Herz gelegt wurde. Man kann sich das besser selbst angucken und Anne Rice zieht eh grad aus, also muss man auch nicht mehr unbedingt wissen, wo die so gehaust hat... Man verpasst damit zwar auch die Tour ueber die
Lafayette Cemetery
wo Lestats Grab steht (also das Grab, das Anne Rice als seines auserkoren hat, versteht sich), aber es gibt Schlimmeres. Viele Infos waehrend der Tour sind eh die selben wie in St. Louis No. 1.
Es gibt auch Ghost Touren oder Nachttouren mit dem Titel "Witchcraft and Wizardry", aber die hab ich leider verpasst - zu viel los im Hostel, zu viele Parties, zu viel Spass ohne Touren.
Das Hostel heisst uebrigens "India House" und ist sicherlich nicht das Sauberste (aber den deutschen Standard darf man hier eh nicht anlegen) aber es ist definitiv sehr lebendig, man lernt in null komma nix Leute kennen und hat eigentlich immer mehrere Optionen, was man grad machen moechte.
Und wenn man gern mal auf den Mississippi moechte - es gibt eine 5-Minuten-Faehre nach Algiers Point, die ist absolut gratis. Wer muss da noch auf einen teuren Schaufelraddampfer, wenn man auch so auf dem Mississippi den Sonnenuntergang geniessen kann?
Around the World | ramirez um 21:59h | 10 tickets | add a ticket?
Florida - The Sunshine State
Regel Nr. 1: Flieg niemals in die Staaten, ohne eine Uebernachtungsmoeglichkeit.
1. Immigration findet das gar nicht lustig
2. Wenn der Flieger Verspaetung hat (sagen wir zum Beispiel 3 Stunden), dann koennte es zu spaet sein um eine guenstige Uebernachtungsmoeglichkeit zu finden und man muss in ein schweineteures Hotel und ruiniert damit innerhalb der ersten paar Stunden das gesamte Budget...
Aber man ueberlebt ja bekanntlich Vieles und damit hier die Stationen in Florida:
Tampa
Hostel: Gram's Place. Nicht chic, Hostelbetten nicht allzu komfi, aber mit Atmosphaere.
Tampa selbst hat ausser Ybor City (quasi die Altstadt) nicht viel zu bieten.
Kissimmee (gleich unterhalb von Orlando, Startpunkt fuer Disney, Universal, Sea World):
Hostel: Palm Lakefront Hostel.
Wie Motel, jedes Zimmer eigenes Bad, vorne Hauptstrasse mit Shops und Restaurants, hinten See + Swimming Pool.
Oeffentlicher Bus nach Disney ist okay, nach Universal allerdings nicht zu empfehlen (3-4 Mal Umsteigen mit langen Wartezeiten = 3 Stunden unterwegs!!! Danke auch!!!)
Disney: 4 Parks, jeweils $50 (Kombi-Tickets sparen ein paar unwesentliche Bucks).
Disney MGM: Klasse Park! Sehr zu empfehlen. Star Tours (Star Wars Flugsimulator - kann man auch mehrmals rein... *grins*), Rockin' Rollercoaster feat. Aerosmith (indoor, rasant, gute Musi), Tower of Terror (Fahrstuhl zur Hoelle - ein echter Thrill), Indiana Jones Stunt Show (Indy in Action...).
Disney's Animal Kingdom: Ist laut Werbung "NAH-TA-ZU" - ist es aber doch. Tolle Safari mit Giraffen auf Armeslaenge, netter 3D-Film "It's tough to be a bug" (mit den Stars aus "A bugs life"), wilde Wasserbahn, in der man RICHTIG nass werden kann, ein paar nette Shows, aber alles in allem nicht die Kohle wert.
Universal Studios: 2 Parks, jeweils $57 (Kombi-Ticket fuer 1 Tag spart richtig Kohle, aber wer schafft schon 2 Parks an einem Tag, vor allem, wenn man 3 Stunden mit dem Bus unterwegs ist...)
Universal (Hauptpark): Bis auf "Twister" ist eigentlich alles empfehlenswert: Shrek in 4D, Back to the future, Alienhunting mit den MIB (und die lange Warteschlange in der Single-Line ueberspringen), Terminator 3D (welcome to Cyberdyne Systems...) - und einfach nur in den Filmkulissen herumstrollen, Karrikaturzeichnern ueber die Schulter gucken und dumme Fotos schiessen.
Sea World:
Empfehlenswert, vor allem, wenn man fuer die Karte nix bezahlen muss, weil Freunde Freunde kennen, die da arbeiten... Eigentlich wollte ich ja nicht hin (von wegen eingesperrte Tiere und so), aber da kann man ja wirklich schwerlich NEIN sagen.
- Soviel zu meinen Prinzipien -
Aber ich finde, der Park ist sehr schoen angelegt, die "Gehege" sind liebevoll gestaltet, die Shows sind toll und ueberraschenderweise haben mir die Killerwale besser gefallen als die Delphine (hoffe wohl noch immer, dass ich mal einen Flipper in freier Wildbahn treffe, was mir selbstredend lieber waere). A day to remember.
Mount Dora:
Kleines Kaff mit Hang zur Kunst jeglicher Art. Zum Beispiel "Yadda-Yadda Pottery", wo man entweder Kurse am "Pottery Wheel" besuchen kann (ich sage nur: "Ghost - Nachricht von Sam") oder einfach fertige Teile kaufen und gegen eine kleine Studiogebuehr anmalen und "backen" lassen kann. Mein kleines Stueck befindet sich hoffentlich inzwischen mittels eines Pakets auf dem Weg zu meiner Mutter...
Mount Dora ist allerdings vor allem toll, wenn man da 2,5 Wochen im Haus einer Freundin bleiben kann - mit Swimming Pool und einem Hobbykoch (= ihr Ehemann), der jedes Restaurant uebertrifft. Ich musste irgendwann gehen, sonst waer ich irgendwann gerollt.
St. Augustine:
Aelteste Siedlung in den USA mit aeltester Holzschule und einem Fort ganz aus Muscheln (also Muschelmatsch oder so). Sehr interessante Sache, denn damit waren die Waende etwas "nachgiebig" und Kanonenkugeln blieben drin haengen statt durchzuknallen. Des Nachts wurden sie dann von den Fortinsassen eingesammelt und wiederverwendet. Eine fruehe Form des Recycling mit einem Hauch von Ironie (wenn einen die eigene Kanonenkugel trifft...).
Sehr huebsches Staedtchen mit etwas mehr Geschichte als viele andere Orte in Amiland.
1. Immigration findet das gar nicht lustig
2. Wenn der Flieger Verspaetung hat (sagen wir zum Beispiel 3 Stunden), dann koennte es zu spaet sein um eine guenstige Uebernachtungsmoeglichkeit zu finden und man muss in ein schweineteures Hotel und ruiniert damit innerhalb der ersten paar Stunden das gesamte Budget...
Aber man ueberlebt ja bekanntlich Vieles und damit hier die Stationen in Florida:
Tampa
Hostel: Gram's Place. Nicht chic, Hostelbetten nicht allzu komfi, aber mit Atmosphaere.
Tampa selbst hat ausser Ybor City (quasi die Altstadt) nicht viel zu bieten.
Kissimmee (gleich unterhalb von Orlando, Startpunkt fuer Disney, Universal, Sea World):
Hostel: Palm Lakefront Hostel.
Wie Motel, jedes Zimmer eigenes Bad, vorne Hauptstrasse mit Shops und Restaurants, hinten See + Swimming Pool.
Oeffentlicher Bus nach Disney ist okay, nach Universal allerdings nicht zu empfehlen (3-4 Mal Umsteigen mit langen Wartezeiten = 3 Stunden unterwegs!!! Danke auch!!!)
Disney: 4 Parks, jeweils $50 (Kombi-Tickets sparen ein paar unwesentliche Bucks).
Disney MGM: Klasse Park! Sehr zu empfehlen. Star Tours (Star Wars Flugsimulator - kann man auch mehrmals rein... *grins*), Rockin' Rollercoaster feat. Aerosmith (indoor, rasant, gute Musi), Tower of Terror (Fahrstuhl zur Hoelle - ein echter Thrill), Indiana Jones Stunt Show (Indy in Action...).
Disney's Animal Kingdom: Ist laut Werbung "NAH-TA-ZU" - ist es aber doch. Tolle Safari mit Giraffen auf Armeslaenge, netter 3D-Film "It's tough to be a bug" (mit den Stars aus "A bugs life"), wilde Wasserbahn, in der man RICHTIG nass werden kann, ein paar nette Shows, aber alles in allem nicht die Kohle wert.
Universal Studios: 2 Parks, jeweils $57 (Kombi-Ticket fuer 1 Tag spart richtig Kohle, aber wer schafft schon 2 Parks an einem Tag, vor allem, wenn man 3 Stunden mit dem Bus unterwegs ist...)
Universal (Hauptpark): Bis auf "Twister" ist eigentlich alles empfehlenswert: Shrek in 4D, Back to the future, Alienhunting mit den MIB (und die lange Warteschlange in der Single-Line ueberspringen), Terminator 3D (welcome to Cyberdyne Systems...) - und einfach nur in den Filmkulissen herumstrollen, Karrikaturzeichnern ueber die Schulter gucken und dumme Fotos schiessen.
Sea World:
Empfehlenswert, vor allem, wenn man fuer die Karte nix bezahlen muss, weil Freunde Freunde kennen, die da arbeiten... Eigentlich wollte ich ja nicht hin (von wegen eingesperrte Tiere und so), aber da kann man ja wirklich schwerlich NEIN sagen.
- Soviel zu meinen Prinzipien -
Aber ich finde, der Park ist sehr schoen angelegt, die "Gehege" sind liebevoll gestaltet, die Shows sind toll und ueberraschenderweise haben mir die Killerwale besser gefallen als die Delphine (hoffe wohl noch immer, dass ich mal einen Flipper in freier Wildbahn treffe, was mir selbstredend lieber waere). A day to remember.
Mount Dora:
Kleines Kaff mit Hang zur Kunst jeglicher Art. Zum Beispiel "Yadda-Yadda Pottery", wo man entweder Kurse am "Pottery Wheel" besuchen kann (ich sage nur: "Ghost - Nachricht von Sam") oder einfach fertige Teile kaufen und gegen eine kleine Studiogebuehr anmalen und "backen" lassen kann. Mein kleines Stueck befindet sich hoffentlich inzwischen mittels eines Pakets auf dem Weg zu meiner Mutter...
Mount Dora ist allerdings vor allem toll, wenn man da 2,5 Wochen im Haus einer Freundin bleiben kann - mit Swimming Pool und einem Hobbykoch (= ihr Ehemann), der jedes Restaurant uebertrifft. Ich musste irgendwann gehen, sonst waer ich irgendwann gerollt.
St. Augustine:
Aelteste Siedlung in den USA mit aeltester Holzschule und einem Fort ganz aus Muscheln (also Muschelmatsch oder so). Sehr interessante Sache, denn damit waren die Waende etwas "nachgiebig" und Kanonenkugeln blieben drin haengen statt durchzuknallen. Des Nachts wurden sie dann von den Fortinsassen eingesammelt und wiederverwendet. Eine fruehe Form des Recycling mit einem Hauch von Ironie (wenn einen die eigene Kanonenkugel trifft...).
Sehr huebsches Staedtchen mit etwas mehr Geschichte als viele andere Orte in Amiland.
Around the World | ramirez um 21:40h | no ticket | add a ticket?
Gruss aus der Fremde
Na, wenn das nicht der Wahnsinn ist. Endlich komm ich mal zum Bloggen. Wurd auch Zeit, bin ja schliesslich bereits 1,5 Monate unterwegs (kaum zu glauben...).
Zunaechst mal vielen Dank fuer die lieben guten Wuensche. Bin auch gut gelandet (wenngleich doch 3 Stunden zu spaet) und im Flieger gab es so gute Filme, dass ich das mit dem Schlafen total vergessen konnte. Ich hoffe jedenfalls, Euch geht's allen so gut wie mir!
Nun, fuer alle, die es interessiert, poste ich hier mal die ersten Stationen in Kuerze, aber nicht ohne Informationen. Vielleicht bekommt ja jemand Reisefieber und kann meine Erfahrungen nutzen!
Well, bloggt fleissig weiter (oder fangt wieder an - hier ist ja derzeit echte Totenstille - erschreckend!), man kann nie wissen, wann dir Ramirez mal Zeit und Gelegenheit hat reinzuschauen! :D
Fuehlt Euch alle herzlichst gegruesst!!!!
Zunaechst mal vielen Dank fuer die lieben guten Wuensche. Bin auch gut gelandet (wenngleich doch 3 Stunden zu spaet) und im Flieger gab es so gute Filme, dass ich das mit dem Schlafen total vergessen konnte. Ich hoffe jedenfalls, Euch geht's allen so gut wie mir!
Nun, fuer alle, die es interessiert, poste ich hier mal die ersten Stationen in Kuerze, aber nicht ohne Informationen. Vielleicht bekommt ja jemand Reisefieber und kann meine Erfahrungen nutzen!
Well, bloggt fleissig weiter (oder fangt wieder an - hier ist ja derzeit echte Totenstille - erschreckend!), man kann nie wissen, wann dir Ramirez mal Zeit und Gelegenheit hat reinzuschauen! :D
Fuehlt Euch alle herzlichst gegruesst!!!!
Around the World | ramirez um 21:22h | 4 tickets | add a ticket?
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