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Freitag, 13. Juli 2007
Freitag der Dreizehnte
Aus aktuellem Anlass ergugelt und endlich mal eine schöne Erklärung gefunden!
Days like these | ramirez um 12:41h | 2 tickets | add a ticket?
Mittwoch, 11. Juli 2007
Der Skandalbrief
Ich bin ja der Meinung, dass da entweder jemand dem Pabst einen fiesen Brief in die Unterschriftenmappe geschummelt oder dass da ein Übersetzer geschlampt hat. Aber nehmen wir mal an, das stimmt alles so, wie es gestern durch die Medien kam:
Wen juckt's?
Das ist das Oberhaupt der katholischen Kirche. Weder hat er zu bestimmen, wer oder was sich "Kirche" schimpft - das ist nämlich soweit ich weiß kein durch die Katholiken geschützter Begriff - noch ist er der Chef der Protestanten und seine Meinung für die irgendwie wichtig.
Also lasst den alten Mann doch noch ein paar Briefe unterkritzeln. Wenn's Spaß macht...
Wen juckt's?
Das ist das Oberhaupt der katholischen Kirche. Weder hat er zu bestimmen, wer oder was sich "Kirche" schimpft - das ist nämlich soweit ich weiß kein durch die Katholiken geschützter Begriff - noch ist er der Chef der Protestanten und seine Meinung für die irgendwie wichtig.
Also lasst den alten Mann doch noch ein paar Briefe unterkritzeln. Wenn's Spaß macht...
Kritisch | ramirez um 12:13h | 2 tickets | add a ticket?
Goodbye Jutta
Gestern wieder mal eine meiner Lieblingssendungen gesehen: Goodbye Deutschland. Und es war mir ein innerer Reichsparteitag. Er hat sie verlassen! Hurra! Ich wollte schon an seinem Verstand zweifeln!
Sie hat ihn runtergeputzt, zur Arbeit befehligt und nichts war richtig oder schnell genug. Und die Kommentare von ihr waren mehr als abwertend. Man hätte nicht meinen sollen, sie sei mit ihm verheiratet.
Nun hat er die Schnautze voll. Er hatte gehofft, auf Malle wird alles anders. Immer ein Trugschluss, aber ich verfalle diesem ja vermutlich grade selbst. Und wenn man eine Beziehung führt, dann will man ja nicht aufgeben, bevor man alles versucht hat. Er ist auch nichtmal böse, dass er dafür Job und Haus geopfert hat. Er ist zu gut für diese Welt. Zu gut für diese Frau.
Und sie? Sie hat die Auswüchse ihrer Miss-Achtung ihm gegenüber selbst gefilmt, könnte sich selbst ansehen, wie mies sie ihn behandelt hat. Aber sie ist nun sauer auf ihn. Schnippisch und angepisst, hat ihn aus dem Haus ausgesperrt. Wenn sie meint. Es ist ihre 4. Ehe, sagt die Stimme aus dem Off. Aha. Interessant. Aber Schuld sind ja andere.
Sie ist eben genau so ein Typ Frau. Resolut. Blos keine Schwäche zeigen. Das heißt auch: Nicht nachgeben. Was sie sagt ist richtig. Aus Prinzip. Keine Widerrede. Wenn sie sich aufregt, dann hat sie Grund dazu. Sie sollte sich mal fragen, warum ihr ständig was schief läuft. Weil sie es anzieht. Sie lernt ja nichts draus.
Richtige Freunde hat sie auch keine, dafür wette ich. Sie ist so eine, die durch ihre Art auffällt und etwas schüchternere Personen beeindruckt. Diese schart sie dann manchmal um sich. Sie schauen zu ihr auf und gehen hinter ihr. Sowas hält nicht lange. Vor allem, weil es keine echte Freundschaft ist. Die wäre gleichberechtigt. Aber auch hier ist sie offenbar der Meinung, sie wäre mehr wert als die anderen. Ich frage mich, was sie sieht, wenn sie in den Spiegel schaut.
Liebe Jutta, du magst intelligent sein, das kann ich nicht beurteilen, aber menschlich siedelst du dich leider auf den hinteren Plätzen an. Da hilft es auch nix, einen Hund aus dem Tierheim erlöst zu haben.
Sie hat ihn runtergeputzt, zur Arbeit befehligt und nichts war richtig oder schnell genug. Und die Kommentare von ihr waren mehr als abwertend. Man hätte nicht meinen sollen, sie sei mit ihm verheiratet.
Nun hat er die Schnautze voll. Er hatte gehofft, auf Malle wird alles anders. Immer ein Trugschluss, aber ich verfalle diesem ja vermutlich grade selbst. Und wenn man eine Beziehung führt, dann will man ja nicht aufgeben, bevor man alles versucht hat. Er ist auch nichtmal böse, dass er dafür Job und Haus geopfert hat. Er ist zu gut für diese Welt. Zu gut für diese Frau.
Und sie? Sie hat die Auswüchse ihrer Miss-Achtung ihm gegenüber selbst gefilmt, könnte sich selbst ansehen, wie mies sie ihn behandelt hat. Aber sie ist nun sauer auf ihn. Schnippisch und angepisst, hat ihn aus dem Haus ausgesperrt. Wenn sie meint. Es ist ihre 4. Ehe, sagt die Stimme aus dem Off. Aha. Interessant. Aber Schuld sind ja andere.
Sie ist eben genau so ein Typ Frau. Resolut. Blos keine Schwäche zeigen. Das heißt auch: Nicht nachgeben. Was sie sagt ist richtig. Aus Prinzip. Keine Widerrede. Wenn sie sich aufregt, dann hat sie Grund dazu. Sie sollte sich mal fragen, warum ihr ständig was schief läuft. Weil sie es anzieht. Sie lernt ja nichts draus.
Richtige Freunde hat sie auch keine, dafür wette ich. Sie ist so eine, die durch ihre Art auffällt und etwas schüchternere Personen beeindruckt. Diese schart sie dann manchmal um sich. Sie schauen zu ihr auf und gehen hinter ihr. Sowas hält nicht lange. Vor allem, weil es keine echte Freundschaft ist. Die wäre gleichberechtigt. Aber auch hier ist sie offenbar der Meinung, sie wäre mehr wert als die anderen. Ich frage mich, was sie sieht, wenn sie in den Spiegel schaut.
Liebe Jutta, du magst intelligent sein, das kann ich nicht beurteilen, aber menschlich siedelst du dich leider auf den hinteren Plätzen an. Da hilft es auch nix, einen Hund aus dem Tierheim erlöst zu haben.
TV-Junkie | ramirez um 11:00h | no ticket | add a ticket?
Montag, 9. Juli 2007
Blog-Strip
So, nachdem ich hier offenbar schon von allen Seiten beworfen werde (Mädels, Ihr müsst mal mehr Zielwasser trinken… ;o) ), will ich mich mal dran machen das neueste Stöckchen zu erörtern:
Acht Schrullen meinerseits. Here we go…
1. Ich muss immer die letzte sein, die vor dem Auflegen des Höres „Tschüss“ sagt. Manche Telefonpartner versuchen sich gelegentlich im vehementen nochmal-Tschüss-sagen oder hängen ein „mach’s gut“ an, aber es hilft nix, ich habe immer noch einen Absager parat. Dies endet nicht selten in minutenlangen Verabschiedungsorgien, dafür aber selten mit einem Verlieren meinerseits.
2. Ich habe eigentlich bei fast allem ständig die Befürchtung, etwas falsch zu machen. Würde man dieses Problem hier genauer erörtern stände vermutlich ein teurer Besuch beim Shrink an, also unterlassen wir das besser.
3. Ich kenne gefühlte 20 Millionen Songs auswendig und bin nur schwerlich davon abzuhalten, sie mitzusingen wenn sie im Radio laufen. Dieses Phänomen kann man vor allem nach Besteigen eines Automobils beobachten. Dort ist dafür der Lautstärkepegel meiner Darbietung umso höher. Sehr zum Leidwesen meiner Mitfahrer, die mir bereits angedroht haben, mich bei DSDS anzumelden – als eine von diesen erbärmlichen Lachnummern.
4. Ich stelle die leeren Gläschen von App und Hilete in die Spülmaschine bevor sie in meine Glascontainer-Sammelkiste kommen. So kann ich den Deckel gleich in den gelben Sack werfen und der Sammelkiste wachsen trotzdem keine 6 Beine und 2 Fühler bis ich dann endlich mal den Weg zum Container finde.
5. Ich hatte – trotz ausgiebigster Besäufnisse in frühester Jugend (ich komm schließlich vons platte Land) – erst drei Mal in meinem Leben einen Kater. Eine Katze zwei Mal, aber die waren angenehmer und durften daher länger bleiben.
6. Ich bin kein guter Zuhörer. Ich falle meinen Gesprächspartnern ständig ins Wort. Ich erwäge bereits den Kauf einer Mundnähmaschine.
7. Dafür bin ich aber ein sehr guter Freund. Wenn man mich braucht, dann komm ich von weit her und zwar umgehend. Ob man will oder nicht. Sollte man einen kräftigen Ar***tritt brauchen, bin ich auch für den gut.
8. Ich bin ein Knutscher. Ich könnt mein Leben knutschend verbringen. Sei es die leidenschaftliche Variante mit dem Herzallerliebsten oder die mütterliche mit meinem Sohn – dem vermutlich meistgenutschten Kind dieser Welt.
So, nu lass mal gugge, wen ich noch bewerfen kann. Ich scheine ja mal wieder eine der letzten zu sein… HA! Aber hier haben sich ein paar Neue eingefunden. Die werden jetzt gleich mal beworfen: Max Honk, Herr Damals, Frau C17. Und ich find, drei reichen. Die müssen ja auch noch wen finden…
Acht Schrullen meinerseits. Here we go…
1. Ich muss immer die letzte sein, die vor dem Auflegen des Höres „Tschüss“ sagt. Manche Telefonpartner versuchen sich gelegentlich im vehementen nochmal-Tschüss-sagen oder hängen ein „mach’s gut“ an, aber es hilft nix, ich habe immer noch einen Absager parat. Dies endet nicht selten in minutenlangen Verabschiedungsorgien, dafür aber selten mit einem Verlieren meinerseits.
2. Ich habe eigentlich bei fast allem ständig die Befürchtung, etwas falsch zu machen. Würde man dieses Problem hier genauer erörtern stände vermutlich ein teurer Besuch beim Shrink an, also unterlassen wir das besser.
3. Ich kenne gefühlte 20 Millionen Songs auswendig und bin nur schwerlich davon abzuhalten, sie mitzusingen wenn sie im Radio laufen. Dieses Phänomen kann man vor allem nach Besteigen eines Automobils beobachten. Dort ist dafür der Lautstärkepegel meiner Darbietung umso höher. Sehr zum Leidwesen meiner Mitfahrer, die mir bereits angedroht haben, mich bei DSDS anzumelden – als eine von diesen erbärmlichen Lachnummern.
4. Ich stelle die leeren Gläschen von App und Hilete in die Spülmaschine bevor sie in meine Glascontainer-Sammelkiste kommen. So kann ich den Deckel gleich in den gelben Sack werfen und der Sammelkiste wachsen trotzdem keine 6 Beine und 2 Fühler bis ich dann endlich mal den Weg zum Container finde.
5. Ich hatte – trotz ausgiebigster Besäufnisse in frühester Jugend (ich komm schließlich vons platte Land) – erst drei Mal in meinem Leben einen Kater. Eine Katze zwei Mal, aber die waren angenehmer und durften daher länger bleiben.
6. Ich bin kein guter Zuhörer. Ich falle meinen Gesprächspartnern ständig ins Wort. Ich erwäge bereits den Kauf einer Mundnähmaschine.
7. Dafür bin ich aber ein sehr guter Freund. Wenn man mich braucht, dann komm ich von weit her und zwar umgehend. Ob man will oder nicht. Sollte man einen kräftigen Ar***tritt brauchen, bin ich auch für den gut.
8. Ich bin ein Knutscher. Ich könnt mein Leben knutschend verbringen. Sei es die leidenschaftliche Variante mit dem Herzallerliebsten oder die mütterliche mit meinem Sohn – dem vermutlich meistgenutschten Kind dieser Welt.
So, nu lass mal gugge, wen ich noch bewerfen kann. Ich scheine ja mal wieder eine der letzten zu sein… HA! Aber hier haben sich ein paar Neue eingefunden. Die werden jetzt gleich mal beworfen: Max Honk, Herr Damals, Frau C17. Und ich find, drei reichen. Die müssen ja auch noch wen finden…
Questionaires | ramirez um 23:06h | 2 tickets | add a ticket?
Independence Day - Nachtrag
Für die nächste Aktion auf Freiheitsfüssen suche ich mir wohl besser etwas Spektakuläreres aus. Neben viel Regen war der Markt auch eher langweilig. Schade eigentlich, ich hatte mir etwas bunteres Treiben vorgestellt. Der Title bot ein gewisses Potenzial, das wurde leider nicht ausgeschöpft. Einzig der Djembe-Workshop tendierte etwas in diese Richtung. An dem konnte ich mich zwar nur als Zuhörer erfreuen, aber ein wenig Trommeln auf dem Bistrotisch war dann doch drin.
Ein wenig lag es aber auch an der Enge. Denn der Domvorplatz war natürlich nur begrenzt bemarktbar, da am 07.07.07 zwanzigmillionen Heiratswillige ihre Traumhochzeit im Regen zu vollziehen. Hochzeit wie am Fließband. Ich weiß jedenfalls, dass mir so wichtig ein Datum niemals sein wird, als dass ich mir SOWAS antun werde.
Wie dem auch sei. Meine Freundin N. habe ich immerhin mal wieder gesehen und damit bewiesen, dass unser erneutes Treffen nach 10 Jahren keine Eintagsfliege war. Junior war auch mal wieder an der frischen Luft und es waren im 5-6 Autostunden erspart geblieben.
Arbeiten wir also jetzt an den Abenden ohne Junior. Independence Vol. 2 sozusagen. Pro McLane und pro Potter. Es bleibt viel zu tun...
Ein wenig lag es aber auch an der Enge. Denn der Domvorplatz war natürlich nur begrenzt bemarktbar, da am 07.07.07 zwanzigmillionen Heiratswillige ihre Traumhochzeit im Regen zu vollziehen. Hochzeit wie am Fließband. Ich weiß jedenfalls, dass mir so wichtig ein Datum niemals sein wird, als dass ich mir SOWAS antun werde.
Wie dem auch sei. Meine Freundin N. habe ich immerhin mal wieder gesehen und damit bewiesen, dass unser erneutes Treffen nach 10 Jahren keine Eintagsfliege war. Junior war auch mal wieder an der frischen Luft und es waren im 5-6 Autostunden erspart geblieben.
Arbeiten wir also jetzt an den Abenden ohne Junior. Independence Vol. 2 sozusagen. Pro McLane und pro Potter. Es bleibt viel zu tun...
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