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Donnerstag, 15. September 2011
Mamaweh
Das Unsägliche an dem völlig skurilen Event morgen ist eigentlich nicht, dass Münchhausen seine Kanonenkugel ehelicht. Auch nicht, dass sie das kirchlich tun (weil er ja so gottesfürchtig ist...). Auch nicht, dass sie ziemlich betriebsblind in diese Ehe huscht. Nein, das Unsägliche ist, dass seine gesamte Kinderschar der Show beiwohnen muss.
Seine Tochter hat mit dem ganzen Geschiss ein massives Problem - ich wette, das weiß er nichtmal. Denn die Gefühle von anderen Menschen waren ihm noch nie wichtig. Wie es in den anderen Kids aussieht - nach diversen neuen Freunden der Mutter und Freundinnen des Vaters, die sie ja alle haben kennenlernen, wo sie teils haben mit leben müssen - das mag ich mir nicht vorstellen. Zu allem Überfluss lernen sie an diesem Wochenende - ohne den Schutz ihrer Mütter, die ja nicht eingeladen sind, was auch vermutlich noch skuriler wäre - die gesamte Familie der Kanonenkugel kennen. Und wenn sie richtiges Pech haben, dann mit so wunderbaren Sprüchen wie: "Hallo, ich bin deine neue Stiefoma!"
Es wäre mir ein Fest, wenn eins der Kinder den Spruch bringen würde: "Na, davon haben wir ja schon ein paar durch, auf eine mehr kommt's auch nicht an!" Aber das wird wohl nicht passieren und vermutlich ist es sogar besser so.
So, das sind die oberflächlichen Überlegungen daran. Dass mein Sohn eins dieser Kinder ist, dass er da rumspringt und Teil einer Familie werden soll, der ich nicht zugehörig bin, das schmerzt mich immens. Und dass er dort ist, sich das Ganze mit ansehen und mitmachen muss... und ich weiß nicht, wie es ihm dabei geht, ob er klar kommt, der kleine Mann... Das wird ein Wochenende voller Sorgen. Zum Glück habe ich für jeden Abend eine Einladung. Ablenkung tut Not.
Ich will gar nicht zuende denken, was ich ihm wünsche, dem alten Lügenbaron. "Alles Gute" ist es nicht...
Seine Tochter hat mit dem ganzen Geschiss ein massives Problem - ich wette, das weiß er nichtmal. Denn die Gefühle von anderen Menschen waren ihm noch nie wichtig. Wie es in den anderen Kids aussieht - nach diversen neuen Freunden der Mutter und Freundinnen des Vaters, die sie ja alle haben kennenlernen, wo sie teils haben mit leben müssen - das mag ich mir nicht vorstellen. Zu allem Überfluss lernen sie an diesem Wochenende - ohne den Schutz ihrer Mütter, die ja nicht eingeladen sind, was auch vermutlich noch skuriler wäre - die gesamte Familie der Kanonenkugel kennen. Und wenn sie richtiges Pech haben, dann mit so wunderbaren Sprüchen wie: "Hallo, ich bin deine neue Stiefoma!"
Es wäre mir ein Fest, wenn eins der Kinder den Spruch bringen würde: "Na, davon haben wir ja schon ein paar durch, auf eine mehr kommt's auch nicht an!" Aber das wird wohl nicht passieren und vermutlich ist es sogar besser so.
So, das sind die oberflächlichen Überlegungen daran. Dass mein Sohn eins dieser Kinder ist, dass er da rumspringt und Teil einer Familie werden soll, der ich nicht zugehörig bin, das schmerzt mich immens. Und dass er dort ist, sich das Ganze mit ansehen und mitmachen muss... und ich weiß nicht, wie es ihm dabei geht, ob er klar kommt, der kleine Mann... Das wird ein Wochenende voller Sorgen. Zum Glück habe ich für jeden Abend eine Einladung. Ablenkung tut Not.
Ich will gar nicht zuende denken, was ich ihm wünsche, dem alten Lügenbaron. "Alles Gute" ist es nicht...
Auskotzen Deluxe | ramirez um 17:06h | 16 tickets | add a ticket?
Dienstag, 13. September 2011
Straßenegoismus
Ich stell ja immer mehr fest, dass Freundlichkeit auf den Straßen einfach mal out ist...
In den engen Gassen unserer Wohngebiete kommt man durch die mit Pollern verstellten Kurven nur allein - dass mein Gegenüber mal anhält, das erlebe ich immer seltener. Eher bleiben die mittendrin stehen und warten ab, was ich jetzt mache (bevorzugt zurücksetzen, sonst geht ja nix mehr).
Oder heute, wo Papi meinte, er stellt sich mal quer halb in die Parkplatzeinfahrt, halb auf die Straße, weil er befürchtete, er kriege sein Amischlitten-Riesenschiff mit mir auf der Ausfahrtseite (und ich stand nun wirklich recht weit rechts) nicht elegant hinein. Er zwang mich damit, über den Bordstein der anderen Straßenseite zu fahren, damit es überhaupt noch vorwärts geht.
Am Schlimmsten aber war letztens die neue Kita-Mama, die sich kaggdreist mitten vor die Kitatür parkt und damit die Ausfahrt vom Erzieherinnenparkplatz am Ende der ausgewiesenen Sackgasse zustellt. Auf diesem Parkplatz standen - ob der späten Zeit kurz vor Toreschluss - nur noch ein Erzieherinnenauto und mein Vierrad. Dazu bemerkt bin ich für sie deutlich sichtbar mit Kind auf das Auto zugegangen als sie einfuhr, wollte also offenbar gerade fahren. Das hat die Frau allerdings nicht davon abgehalten, dort zu parken und mich die Zeit warten zu lassen die es braucht, bis sie ihre Tochter aus der Kita geholt und angeschnallt hat. Beim rückwärts Rausfahren hat sie sich dazu dann noch selten dämlich angestellt.
Ich bin jedenfalls erschüttert. Ein wenig Rücksicht auf den anderen (neben meinem Wagen wären 2 (!) Parkplätze frei gewesen) ist offenbar heute schon zu viel verlangt.
Traurig... sehr traurig...
In den engen Gassen unserer Wohngebiete kommt man durch die mit Pollern verstellten Kurven nur allein - dass mein Gegenüber mal anhält, das erlebe ich immer seltener. Eher bleiben die mittendrin stehen und warten ab, was ich jetzt mache (bevorzugt zurücksetzen, sonst geht ja nix mehr).
Oder heute, wo Papi meinte, er stellt sich mal quer halb in die Parkplatzeinfahrt, halb auf die Straße, weil er befürchtete, er kriege sein Amischlitten-Riesenschiff mit mir auf der Ausfahrtseite (und ich stand nun wirklich recht weit rechts) nicht elegant hinein. Er zwang mich damit, über den Bordstein der anderen Straßenseite zu fahren, damit es überhaupt noch vorwärts geht.
Am Schlimmsten aber war letztens die neue Kita-Mama, die sich kaggdreist mitten vor die Kitatür parkt und damit die Ausfahrt vom Erzieherinnenparkplatz am Ende der ausgewiesenen Sackgasse zustellt. Auf diesem Parkplatz standen - ob der späten Zeit kurz vor Toreschluss - nur noch ein Erzieherinnenauto und mein Vierrad. Dazu bemerkt bin ich für sie deutlich sichtbar mit Kind auf das Auto zugegangen als sie einfuhr, wollte also offenbar gerade fahren. Das hat die Frau allerdings nicht davon abgehalten, dort zu parken und mich die Zeit warten zu lassen die es braucht, bis sie ihre Tochter aus der Kita geholt und angeschnallt hat. Beim rückwärts Rausfahren hat sie sich dazu dann noch selten dämlich angestellt.
Ich bin jedenfalls erschüttert. Ein wenig Rücksicht auf den anderen (neben meinem Wagen wären 2 (!) Parkplätze frei gewesen) ist offenbar heute schon zu viel verlangt.
Traurig... sehr traurig...
Drivers Grave | ramirez um 01:09h | 3 tickets | add a ticket?
Freitag, 9. September 2011
Bullsh*tting again
Jaja, Herr Kerner hat mal wieder einen riiiiesigen Skandal aufgedeckt:
SCHUMMELPRODUKTE
Man mag mich intelligenter als das Durchschnittsvolk schimpfen, aber ich habe mich bei "Sylter Salatfr*sche" und "Büsumer Krabbensuppe" niemals so übel täuschen lassen und von der Örtlichkeit im Produktnamen auf den Herstellungsort geschlossen. Hatte immer angenommen, der Name rühre eher von der Rezeptseite her. Und selbst wenn das nicht stimmt: Who cares? Wenn's schmeckt?!
Ich gebe zu, es ist übel, wenn ich auf der Suche nach regionalen Produkten bin und auf der Eiverpackung steht Deutschland, aber nur das Ei selbst verrät mir, dass es tatsächlich von einem holländischen Huhn gelegt wurde. Aber wenn ich nach solchen Produkten schaue, dann kaufe ich doch nicht einfach Produkte eines Herstellers, die sich "Zum Norden" schimpft. Oder?
Unverschämt dagegen, da stimme ich Herrn Kerner zu, sind Produkte (in diesem Beispiel Säfte), die im Namen mit Inhalten (hier: Acerola und sonstige supergesunde Früchte) werben, die dann letztlich mit unter 1% im Saft enthalten sind. Da muss die Gesetzgebung wirklich mal was machen.
Schlimmer finde ich, dass es tatsächlich einer Gesetzgebung hierzu bedarf. An sich halte ich von so einer Vorgehensweise einfach mal prinzipiell nichts und tendiere stark dazu, die Namen solcher Hersteller auf meine mentale "Not To Buy"-Liste zu schreiben - und entsprechend zu handeln.
SCHUMMELPRODUKTE
Man mag mich intelligenter als das Durchschnittsvolk schimpfen, aber ich habe mich bei "Sylter Salatfr*sche" und "Büsumer Krabbensuppe" niemals so übel täuschen lassen und von der Örtlichkeit im Produktnamen auf den Herstellungsort geschlossen. Hatte immer angenommen, der Name rühre eher von der Rezeptseite her. Und selbst wenn das nicht stimmt: Who cares? Wenn's schmeckt?!
Ich gebe zu, es ist übel, wenn ich auf der Suche nach regionalen Produkten bin und auf der Eiverpackung steht Deutschland, aber nur das Ei selbst verrät mir, dass es tatsächlich von einem holländischen Huhn gelegt wurde. Aber wenn ich nach solchen Produkten schaue, dann kaufe ich doch nicht einfach Produkte eines Herstellers, die sich "Zum Norden" schimpft. Oder?
Unverschämt dagegen, da stimme ich Herrn Kerner zu, sind Produkte (in diesem Beispiel Säfte), die im Namen mit Inhalten (hier: Acerola und sonstige supergesunde Früchte) werben, die dann letztlich mit unter 1% im Saft enthalten sind. Da muss die Gesetzgebung wirklich mal was machen.
Schlimmer finde ich, dass es tatsächlich einer Gesetzgebung hierzu bedarf. An sich halte ich von so einer Vorgehensweise einfach mal prinzipiell nichts und tendiere stark dazu, die Namen solcher Hersteller auf meine mentale "Not To Buy"-Liste zu schreiben - und entsprechend zu handeln.
TV-Junkie | ramirez um 01:03h | 19 tickets | add a ticket?
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