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Sonntag, 12. März 2006
Blubbern im Bauch
Kaum war der Befund da hat unser Junior begonnen, sich zu melden. Anfangs war ich mir nicht ganz sicher, ob es sich um leichte Blähungen oder zierliche Tritte handelt. Inzwischen kann ich es sogar beim Handauflegen fühlen, das kleine Füßchen, wenn es gegen die Bauchdecke pocht. Sofern ihn das Handauflegen nicht dazu bewegt, sich nicht mehr zu bewegen.
Da wird einem erst so richtig klar, was da passiert. Und ist völlig geplättet von dieser Vorstellung. Da wächst ein MENSCH in meinem Bauch. Ein kleines Wesen mit Armen und Beinen - IN MEINEM BAUCH!!! Ein Teil von mir, der irgendwann selbständig lebensfähig ist, sich von mir trennt und dann als kleines, eigenständiges Lebewesen die Welt unsicher macht.
Das ist so unfassbar! So langsam versteh ich, warum schwangere Frauen zwischendurch aus heiterem Himmel so ein seeliges Lächeln auf den Lippen liegt. Wenn ich derartigen Gedanken nachhänge, hab ich das auch, musste ich (leicht entsetzt wohl) feststellen...
Da wird einem erst so richtig klar, was da passiert. Und ist völlig geplättet von dieser Vorstellung. Da wächst ein MENSCH in meinem Bauch. Ein kleines Wesen mit Armen und Beinen - IN MEINEM BAUCH!!! Ein Teil von mir, der irgendwann selbständig lebensfähig ist, sich von mir trennt und dann als kleines, eigenständiges Lebewesen die Welt unsicher macht.
Das ist so unfassbar! So langsam versteh ich, warum schwangere Frauen zwischendurch aus heiterem Himmel so ein seeliges Lächeln auf den Lippen liegt. Wenn ich derartigen Gedanken nachhänge, hab ich das auch, musste ich (leicht entsetzt wohl) feststellen...
Gummibaerchen Report | ramirez um 10:59h | 6 tickets | add a ticket?
Mütterweisheiten
"Dass du einen Jungen kriegst kann man deutlich sehen. Du bist im Gesicht noch immer genauso hübsch. Mädchen nehmen den Müttern die Schönheit, Jungs machen die Mütter schön!"
Aha...
Aha...
Faszinierend... | ramirez um 10:43h | 3 tickets | add a ticket?
Samstag, 11. März 2006
Verfahrener Freitag
Erster Urlaubstag des Jahres für eine Fahrt nach Greifswald zwischen Ostsee und polnischer Grenze. Laut Routenplaner eine Reise von ca. 5 Stunden. Also, berherzt die Reisetasche gepackt und los....
14:30 Uhr Aufgrund von nächtlichem Schlafmangel und daraus resultierendem Sofaschläfchen mit anschließendem Anruf vom Bruder locker 3 Stunden später losgekommen als ursprünglich geplant.
17:00 Uhr Die Fahrt begann mit der Fehlentscheidung den Weg über die A2 / A7 (Hannover) statt den über die A1 (Bremen) zu nehmen. Resultat: 1/2 Stunde später Hamburg erreicht als geplant.
17:05 Uhr Erste Ausläufer des erwarteten Feierabendverkehrs: Stop & Go. Selbst geschätzte Stauzeit: 1/2 bis 1 Stunde. (Haha)
17:30 Uhr Der Verkehrsfunk verrät: das Problem kommt vom Wetter. In Hamburg City droht Verkehrschaos. Die LKWs kommen nicht gut durch die nächste Autobahnabzweigung. Eigener, noch immer hoffnungsvoller Gedanke: Naja, danach wirds dann wohl gehen. (Hahaha)
18:00 Uhr Erster Stop an Tankstelle mit WC-Besuch. Festgestellt, dass Bauarbeiter entweder blind sind oder auf schwangere Frauen stehen - jedenfalls auf die anzüglichen Blicke und Bemerkungen bissig reagiert. Kumpel in Greifswald angerufen und - noch immer hoffnungsvoll - angekündigt, dass ich wohl was später komme. (Hahahaha)
19:05 Uhr Aktueller Aufenthaltsort: Noch immer A1 bei Hamburg. Der Verkehrsfunk eröffnet: Der Stau war lockere 35 km lang. Weiterführend nach Lübeck gab es dann noch diverse Unfälle. Eine Unwetterwarnung kündigt noch mehr Schnee an. Daraus errechnete Ankunftszeit in Greifswald: Mitternacht - wenn's "gut" läuft. (Nee, is klar)
19:10 Uhr A1 verlassen und Autohof aufgesucht. Kumpel angerufen und regretful erklärt, dass ich umdrehen werde. Putenbrust-Brötchen gegessen (dummerweise war Senf drauf - BÄH!), Vanillemilch getrunken (natürlich - passend zum restlichen Tag - zuerst versehentlich Bananenmilch gekauft - Doppel-BÄH!)...und mich auf der anderen Seite wieder in den Stau gestellt - mitten in die angedrohten 14 km Stop & Go.
20:30 Uhr Endlich wieder fließender Verkehr. Wegen stärkerem Schneefalls zwar anfangs mit max. 80 km/h, aber es ging vorwärts. Bin dann auch wohlweislich über Bremen gefahren.
23:15 Uhr Uhr Ankunft daheim.
Fazit:
1. Neue Lieblings-Website: www.wetter.de
2. Wenn aus dem Feierabendstau ein Schneestau wird: Hoffnung aufgeben, gleich umdrehen. Spart Zeit. Viel Zeit.
14:30 Uhr Aufgrund von nächtlichem Schlafmangel und daraus resultierendem Sofaschläfchen mit anschließendem Anruf vom Bruder locker 3 Stunden später losgekommen als ursprünglich geplant.
17:00 Uhr Die Fahrt begann mit der Fehlentscheidung den Weg über die A2 / A7 (Hannover) statt den über die A1 (Bremen) zu nehmen. Resultat: 1/2 Stunde später Hamburg erreicht als geplant.
17:05 Uhr Erste Ausläufer des erwarteten Feierabendverkehrs: Stop & Go. Selbst geschätzte Stauzeit: 1/2 bis 1 Stunde. (Haha)
17:30 Uhr Der Verkehrsfunk verrät: das Problem kommt vom Wetter. In Hamburg City droht Verkehrschaos. Die LKWs kommen nicht gut durch die nächste Autobahnabzweigung. Eigener, noch immer hoffnungsvoller Gedanke: Naja, danach wirds dann wohl gehen. (Hahaha)
18:00 Uhr Erster Stop an Tankstelle mit WC-Besuch. Festgestellt, dass Bauarbeiter entweder blind sind oder auf schwangere Frauen stehen - jedenfalls auf die anzüglichen Blicke und Bemerkungen bissig reagiert. Kumpel in Greifswald angerufen und - noch immer hoffnungsvoll - angekündigt, dass ich wohl was später komme. (Hahahaha)
19:05 Uhr Aktueller Aufenthaltsort: Noch immer A1 bei Hamburg. Der Verkehrsfunk eröffnet: Der Stau war lockere 35 km lang. Weiterführend nach Lübeck gab es dann noch diverse Unfälle. Eine Unwetterwarnung kündigt noch mehr Schnee an. Daraus errechnete Ankunftszeit in Greifswald: Mitternacht - wenn's "gut" läuft. (Nee, is klar)
19:10 Uhr A1 verlassen und Autohof aufgesucht. Kumpel angerufen und regretful erklärt, dass ich umdrehen werde. Putenbrust-Brötchen gegessen (dummerweise war Senf drauf - BÄH!), Vanillemilch getrunken (natürlich - passend zum restlichen Tag - zuerst versehentlich Bananenmilch gekauft - Doppel-BÄH!)...und mich auf der anderen Seite wieder in den Stau gestellt - mitten in die angedrohten 14 km Stop & Go.
20:30 Uhr Endlich wieder fließender Verkehr. Wegen stärkerem Schneefalls zwar anfangs mit max. 80 km/h, aber es ging vorwärts. Bin dann auch wohlweislich über Bremen gefahren.
23:15 Uhr Uhr Ankunft daheim.
Fazit:
1. Neue Lieblings-Website: www.wetter.de
2. Wenn aus dem Feierabendstau ein Schneestau wird: Hoffnung aufgeben, gleich umdrehen. Spart Zeit. Viel Zeit.
Moaning Ramirez | ramirez um 12:46h | 4 tickets | add a ticket?
Dienstag, 7. März 2006
Viel zu tun
So ein Haus ist schon ein wenig viel Arbeit. Und das, bevor man es überhaupt bezogen hat. Ich kümmere mich nun primär um diese Organisation (Malerarbeiten, Einrichtung, sonstige Handwerker...) und komme kaum noch zur normalen Arbeit. Das nervt langsam. Vor allem, wo das alles so langwierig ist. Grad das mit dem Finden eines guten Malers, der uns nicht mit Unsummen über den Tisch ziehen will...
Vor 7 Monaten habe ich noch meine neue Wohnung renoviert. Gestrichen. Tapeziert. Eingerichtet. Und mir danach geschworen, dass das mein letzter Umzug ist, und zwar für Jahre. Das war dann jawohl mal gar nix.
Vor 7 Monaten habe ich noch meine neue Wohnung renoviert. Gestrichen. Tapeziert. Eingerichtet. Und mir danach geschworen, dass das mein letzter Umzug ist, und zwar für Jahre. Das war dann jawohl mal gar nix.
Bienenstock | ramirez um 15:41h | 4 tickets | add a ticket?
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